Das DZNE


Am DZNE untersuchen wir nicht nur die Ursachen für Erkrankungen des Nervensystems. Darüber hinaus entwickeln wir auch Maßnahmen zur Prävention, Therapie und Pflege. Das DZNE arbeitet strategisch und fächerübergreifend. Dabei decken wir die gesamte Bandbreite von der Aufklärung molekularer Prozesse in einfachen Organismen und Hirnzellen bis hin zu klinischen Studien, Populationsstudien und zur Versorgungsforschung ab.

Im Fokus stehen Demenzerkrankungen und andere Störungen des Gehirns und des Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson, Frontotemporale Demenz (FTD), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und sogenannte Ataxien. Alle haben ein gemeinsames Merkmal: die „Neurodegeneration“, ein krankhafter Prozess, der die Nervenzellen angreift. Dadurch wird ihre Funktion gestört, sie verkümmern und können sogar absterben.

Klinische Forschung am DZNE

Ein Schwerpunkt unserer Forschung ist die Früherkennung. Denn viele neurodegenerative Erkrankungen entwickeln sich schleichend. Bereits Jahre vor den ersten Symptomen können im Gehirn krankhafte Veränderungen auftreten. Wir wollen die Möglichkeiten der Früherkennung verbessern und dazu beitragen, dass Befunde schnellstmöglich für eine weiterführende Diagnostik zur Verfügung stehen.

Finanzierung

Das DZNE wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu 10 Prozent von den Bundesländern finanziert, in denen die Standorte des DZNE angesiedelt sind. Im Jahr 2016 beträgt die Grundfinanzierung rund 81 Millionen Euro.

Standorte & Kooperationspartner

Das DZNE bündelt exzellente, bundesweit verteilte Expertise innerhalb einer einzigen Forschungseinrichtung. Derzeit beschäftigt das DZNE rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kooperieren an unseren zehn Standorten (Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen, Ulm und Witten) eng mit Universitäten, deren Kliniken und außeruniversitären Einrichtungen. Alle diese Aktivitäten werden strategisch koordiniert.